Pressemitteilung der JU Kreis Plön

Kreis Plön zur Corona-Modellregion machen

Die Junge Union im Kreis Plön (JU) fordert die Landesregierung und die Landrätin Frau Ladwig auf, den Kreis Plön zur Corona-Modellregion zu erklären.

Hintergrund ist, dass die Stadt Tübingen, der Fußballverein Hansa Rostock und die Berliner Philharmoniker erste Modellversuche unternommen haben, um einzelne Bereiche des öffentlichen Lebens wieder zu öffnen. In dem Beschluss der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefs vom 22. März wurde explizit die Möglichkeit dieser Modellprojekte vorgesehen. Ministerpräsident Günther hat zudem bereits angekündigt, solch eine Modellregion in Schleswig-Holstein einrichten zu wollen.

Dazu der Kreisvorsitzende Till Unger: „Erste Versuche in Städten zeigen, dass Lockerungen der Corona-Maßnahmen mittels Teststrategien möglich sind. Wir wollen, dass der Kreis Plön als erster Landkreis diesen Beispielen folgt. Gastronomie, Campingplätze, Hotels und Kulturveranstaltungen sollen durch ein Testregime wieder öffnen und Gäste empfangen dürfen. Wo, wenn nicht im Kreis Plön, sollte man solch ein Modellprojekt starten?“

Der Kreis Plön hatte in der Coronazeit kein einziges Mal eine Inzidenz über 50 und zählt seit Beginn der Corona-Pandemie zu den am schwächsten betroffenen Kreisen in Deutschland.

Dazu Till Unger: „Das Gesundheitsamt und die Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises haben sich seit Beginn der Pandemie vorbildlich verhalten. Nun ist es an der Zeit, dass diese Mühen belohnt werden. Auch für die Menschen in Flächenkreisen mit niedriger Inzidenz müssen wir Modellprojekte möglich machen.“
Die JU schlägt dabei eine Umsetzung mittels Schnell- und Selbsttests sowie lokalen Hygienekonzepten und digitaler Kontaktnachverfolgung vor.

„Gewiss erfordert ein Modellversuch in einem Flächenkreis mehr Aufwand als in Städten. Dieser Aufwand ist jedoch lohnend. Wir haben die Chance bundesweit Vorreiter zu werden“, erklärt der Kreisvorsitzende.

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