Junge Union im Kreis Plön
Junge Union im Kreis Plön

Jetzt aktiv werden

Freitag, 23.02.2018, 19:25 Uhr

29.08.2013

JU Preetz: Verkehrschaos stoppen!

Herausgeber: Junge Union OV Preetz

Die Junge Union (JU) in Preetz fordert die Stadtverwaltung und den Bürgermeister Herrn Wolfgang Schneider dazu auf endlich ein ausgewogenes Verkehrskonzept zu entwickeln. Die gegenseitigen Anschuldigen über die Verzögerung der Baustelle in der Pohnsdorfer Straße sind nach Ansicht der JU in Preetz nicht der einzige Grund warum es sich in Preetz staut.

„Ein Gesamtkonzept fehlt,“ so Lasse Sonn, Michael Stieglitz und Jan Lentz vom Ortsverband der Jungen Union. Wenn eine Straße neugebaut wird, gibt es natürlich Belastungen und die Baumaßnahmen benötigen ihre Zeit. Dafür gibt es mehr oder weniger Verständnis, aber es ist nachvollziehbar. Nach Ansicht des christdemokratischen Nachwuchses ist die zweitweise katastrophale Situation auf viele unterschiedliche Aspekte insbesondere in der Verkehrsplanung zurückzuführen und daran ist die Stadt Preetz auch nicht ganz unschuldig. Die Jungpolitiker sehen es als äußerst problematisch an, dass anscheinend weitere Baumaßnahmen im Stadtzentrum mit erheblicher Beeinträchtigung des Verkehrs stattfinden bzw. stattgefunden haben. Die ohnehin mehr als problematische Verkehrssituation wird dadurch zu einem richtigen Verkehrschaos. Am letzten Dienstag kam es bspw. im Zuge von kurzzeitigen Bauarbeiten am Bismarckplatz zu großen Rücksstaus. „Die Menschen sind einfach nur noch genervt. Zwei von drei Verbindungsachsen für den Verkehr sind in Preetz gesperrt. Das ist alleine schon ein Unding, schlicht nicht nachvollziehbar und führt natürlich zu Staus. Weitere Baumaßnahmen, insbesondere am Nadelöhr Garnkorb – Bismarckplatz sollten solange unterbleiben, bis eine weitere Verbindungsachse wieder geöffnet ist oder lediglich ohne Verkehrsbeeinträchtigung durchgeführt werden. Wir brauchen derzeit weitsichtige Entscheidungen im Rahmen der Verkehrsplanung und keine Fahrt auf Sicht, wie sie anscheinend momentan in den Köpfen der zuständigen Behörden verankert ist“ so der JU-Ortsvorsitzender Lasse Sonn. „Die Stadt muss auch den Dialog mit den Anliegern suchen, da muss mehr gemacht werden. Wenn Anwohner Hinweise auf möglicherweise falsch oder fehlende Beschilderung der Umleitung geben, dann muss die Stadtverwaltung sich nicht angegriffen fühlen und den rechtlich einwandfreien Zustand bei der Aufstellung betonen, sondern die Hinweise dankbar aufnehmen. Damit ist uns allen mehr geholfen als die Schuld immer weiter zu reichen. Etwas mehr Selbstreflektion bei den Verantwortlichen wäre wünschenswert,“ führt Sonn weiter aus. Explizit geht es hier um die Pohnsdorfer Straße, wo Anlieger u.a. die erwähnte Problematik geschildert haben. „Dann muss man sich auch nicht über Klagen wundern,“ fasst Jan Lentz nüchtern zusammen. Die wesentlich größeren Bauarbeiten an der Kührener Straße, in den vergangenen Jahren, mit all ihren Problemen, haben anscheinend keinerlei Umdenken bei der Stadtverwaltung in Gang gesetzt. „Das ist bedauerlich. Deshalb fordern wir Herrn Schneider und die Stadtverwaltung auf zukünftige Entscheidungen in Verkehrsangelegenheiten unter Berücksichtigung der bestehenden Baustellen abzuwägen und endlich einen richtigen Dialog mit allen direkt betroffenen Bürgern zu suchen“, führt Jan Lentz
weiter aus. „Wenn man vom Fachmarktzentrum bis zur Innenstadt 30 Minuten im Stau steht, wird ein kurz geplanter Einkauf dann auf einmal den ganzen Tagesablauf durcheinander bringen. Das ist einfach unverhältnismäßig“, gibt Michael Stieglitz, stellvertretener Ortsvorsitzender, als letzten Denkanstoß. Die negativen Auswirkungen auf die Preetzer Geschäftswelt und die Attraktivität der Innenstadt liegen dabei auf der Hand.