Junge Union im Kreis Plön
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Samstag, 28.05.2016, 05:59 Uhr

12.03.2008

JU-Kreisverbände fordern Kreisfusion

Herausgeber: Junge Union im Kreis Plön

Die Kreisverbände der Jungen Union Plön und Ostholstein fordern nach Veröffentlichung des Korthals-Gutachtens einen in die Zukunft gerichteten Weg zu gehen. Dies könne nur der Weg zu einer Fusion der Kreise Ostholstein und Plön sein. "Gerade wir als Vertreter der jungen Generation müssen zukunftsorientiertes Handeln fordern. Folglich muss vor dem Hintergrund einer Einsparung in Höhe von 35 Mio. EUR der Weg für eine Kreisfusion freigemacht werden!", so der Kreisvorsitzende der Jungen Union Plön André Jagusch.

Rein ideologisch motivierte Ziele haben in so einer wegweisenden Entscheidung nichts zu suchen. "Es ist ungeheuerlich und an Dreistigkeit kaum zu überbieten wie der ehemalige Innenminister und jetzige SPD-Chef Dr. Ralf Stegner die Wendigkeit eines Aales an den Tag legt. Von Glaubwürdigkeit und Verantwortung für das Land Schleswig-Holstein keine Spur!", so Westensee. Wer als Innenminister Kreise zu Fusionen zwingen will, kann in anderer Funktion nicht exakt das Gegenteil fordern. Zur Erinnerung: Mit einer SPD geführten Landesregierung würde Schleswig-Holstein schon seit 2005 nur noch aus 4 am Reißbrett gezeichneten Großkreisen bestehen. Vor diesem Hintergrund ist die Motivation der rot-grünen Reformbremser nur allzu durchschaubar.
Die Kreisverbände Plön und Ostholstein haben sich immer unter dem Vorbehalt der deutlichen Kosteneinsparung und unter der Voraussetzung der Freiwilligkeit für eine Kreisfusion eingesetzt. "Durch das Korthals-Gutachten sind unsere Bedenken bezüglich der Wirtschaftlichkeit eines fusionierten Kreises und der damit verbundenen Einsparung von Kosten ausgeräumt worden.", ist Jagusch erleichtert. Anders als bei SPD und Grünen stand für die Junge Union immer die Effizienz der Kreise und eine kostengünstige Verwaltung an erster Stelle. Stegner und Hentschel scheinen nicht in der Lage die ideologischen Gräben zu verlassen. Ihr erklärtes Ziel war und ist einzig und allein die Schwächung des ländlichen Raumes. "Herr Stegner hätte es wohl am liebsten, wenn neben Kiel und Lübeck alle bisherigen Flächenkreise in die Bedeutungslosigkeit verdammt wären.", führt der Kreisvorsitzende der JU Ostholstein Jan Westensee aus.
Die Kreise Ostholstein und Plön sind sich außerdem strukturell sehr ähnlich. So sind beide Kreise vor allem durch Tourismus und Landwirtschaft geprägt. Nach Ansicht der Jungen Union kommen hier somit zwei ideal passende Partner zusammen, die außerdem exakt die früher oft gebräuchliche Landschaftsbezeichnung Wagrien ausbilden. Daher steht für Westensee und Jagusch der gemeinsame Kreisname schon jetzt fest: "Unser Wunschname für einen gemeinsamen Kreis ist selbstverständlich Wagrien!"