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Junge Union im Kreis Plön

Sozialist organisiert Schülerstreik – Junge Union verurteilt Aktion

Die Junge Union (JU) im Kreis Plön verurteilt den bundesweiten Schülerstreik, zu dem auch von der Schülervertretung des Gymnasiums Schloss Plön aufgerufen wurde. Die Initiatoren seien linksextremistische Aktivisten, die die Schüler für ihre Zwecke instrumentalisieren wollen, warnt die JU.

Der Organisator des bundesweiten Schülerstreiks, Michael Koschitzki, ist Student, und nach Informationen der Jungen Union in der „SAV – Sozialistische Alternative“ aktiv. Die SAV wird vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestuft und beobachtet.

Der Organisator der Kieler Demonstration, Jann Lossdörfer, ist politisch in der SDAJ Kiel verwurzelt. Die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ ist der Jugendverband der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) und wird ebenfalls vom Verfassungsschutz beobachtet.

„Wie man auch zu Schulreformen steht, wer zur Demonstration geht, unterstützt Extremisten“, meint André Jagusch, Kreisvorsitzender der Jungen Union im Kreis Plön.
Bedenklich sei auch die Haltung der Schülervertretung des Gymnasiums Schloss Plön. Der Schülersprecher war schon im Sommer Veranstalter der Antikapitalistischen Demonstration, zu der gewaltbereite linksextremistische Autonome aus dem ganzen Land angereist waren. Nun würde sich der Schülersprecher erneut in eine Reihe mit Sozialisten und Kommunisten stellen.

Auch sei es heuchlerisch gegen Unterrichtsausfall demonstrieren zu gehen und sich dafür unerlaubt während des Unterrichts aus der Schule zu entfernen – das Bildungsministerium hat in diesem Zusammenhang in einem Brief an die Schulleiter noch einmal klar herausgestellt, dass Beurlaubungsanträge abzulehnen sind. Konsequent und glaubwürdig wäre es, an einem Samstag zu demonstrieren, und so nicht noch zusätzlichen Unterricht zu versäumen.

Schüler und Eltern würden außerdem über die politischen Forderungen im Unklaren gelassen: „Ausgerechnet die Schüler des Plöner Gymnasiums machen sich für die Abschaffung ihrer Schulart und die Einführung einer Einheitsschule stark“, so Jagusch weiter. „Auch was die Sachmittelausstattung angeht, ist gerade beim Gymnasium Schloss Plön in den vergangenen fünf Jahren vom Schulträger Kreis Plön mit dem Bau der Cafeteria, der neuen Sporthalle und dem Umbau zu einer neuen Aula massiv investiert worden, hier besteht überhaupt kein Grund zur Klage.“ Das könne nur darauf hindeuten, dass die tatsächlichen Forderungen nicht bis zu den Schülern durchgedrungen sind.

„Hier werden Schüler mit dem Lockmittel des Unterrichtsausfalls für linke Ideologien instrumentalisiert“, fasst es Jagusch zusammen. Die Organisatoren seien als Studenten nicht mal von den Schulreformen betroffen. Die JU rufe daher alle Schüler auf, nicht an dem Streik teilzunehmen und sich politisch benutzen zu lassen. Eltern sollten ihre schulpflichtigen Kinder vor dem Einfluss von Linksextremisten schützen und von einer Teilnahme an dem Streik eindringlich abraten.

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