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Junge Union im Kreis Plön

JU befürchtet Großkreis Kiel

Plön – Die Junge Union (JU) im Kreis Plön kritisiert die aktuelle Entscheidung des Plöner Hauptausschusses, Kooperationsgespräche mit der Stadt Kiel aufzunehmen.

Die JU verweist auf das Korthals-Gutachten, nach dem eine Fusion der Kreise Ostholstein und Plön Einsparmöglichkeiten von bis zu 3,5 Mio. Euro bringen würde.
Umso überraschter zeigt sich die JU nun über die anstehenden Kooperationsgespräche mit der Stadt Kiel.

„Eine Zusammenarbeit mit Kiel ist für den Kreis Plön äußerst kontraproduktiv, man kann sich wirklich die Frage stellen, ob man die Kooperation überhaupt braucht.“, so JU-Kreisvorsitzender Malte Schildknecht.
Die Unterschiede zwischen dem ländlichen Kreis Plön und der Landeshauptstadt seien einfach zu groß, zudem kämen durch die unterschiedlichen Verwaltungsstrukturen höhere Verwaltungsaufwendungen auf den Kreis Plön zu.

Nach Ansicht der JU spielen inzwischen keine sachlichen, sondern nur noch ideologische Gründe bei einer etwaigen Kooperation mit Kiel eine Rolle.
„Unter dem Deckmantel von Kooperationsgesprächen versucht man nun die ehemaligen Pläne für Stegners „Großkreis Kiel“, welcher wie am Reißbrett auf der Landkarte gezogen werden soll, wiederzubeleben“, fährt JU-Kreisvorsitzender Malte Schildknecht fort.

Von den bisherigen politischen Entscheidungen von SPD und Grünen, mal die KERN-Region und dann den „Großkreis Kiel“ aufleben zu lassen, hat der christdemokratische Nachwuchs endgültig genug gehört.
Die JU fordert daher die beiden Kreistagsfraktionen auf, nun endlich die Karten offen zu legen, denn unter der Berücksichtigung der vorhergegangenen Ereignisse sei eine Fusion mit Kiel mehr als zu erwarten.

Eine erste Vorentscheidung zum weiteren Vorgehen wird die CDU auf ihrem Kreisparteitag am 22. April fällen. Bislang liegen zwei Anträge der CDU-Ortsverbände Probsteierhagen und Schönkirchen- Mönkeberg vor, die eine Fusion der Kreise Ostholstein und Plön fordern.

Für die JU steht hingegen schon lange fest: „Wenn schon eine Fusion, dann nur mit Ostholstein!“

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