„Warme Worte sorgen nicht für mehr Sicherheit“
Junge Union zu Gast bei der Feuerwehr Preetz
Aufgrund der aktuell in der Diskussion stehenden Situation der Feuerwehr Preetz hat sich die Junge Union Preetz dazu entschlossen sich selbst ein Bild zu machen. Der Stellvertretende Wehrführer Manfred Wenselowski und der Gerätewart Jens Klotz stellten sich gern zur Verfügung und boten mit einer Führung durch das Feuerwehrhaus einen guten Einblick und Platz zur Diskussion.
Die Junge Union war positiv überrascht wie gut die Feuerwehr aufgestellt ist in Technik und Ausrüstung. Gleichzeitig stellten die Jungpolitikerinnen und Jungpolitiker fest, dass sowohl eine herausragende Motivation und Einsatzstärke als auch eine vorbildliche Jugendarbeit gegeben ist. Jedoch wurden auch erhebliche Mängel, die nicht mehr reparabel sind, bei Fahrzeugen festgestellt. Ortsvorsitzender der JU Preetz, Lasse Sonn dazu: „Die JU sieht einen erheblichen Handlungsbedarf, da einige Fahrzeuge nicht dem Stand der Technik entsprechen. Unter Berücksichtigung dieser Tatsache, ist es erstaunlich, dass die Stadtvertretung die geplante Fahrzeugbestellung vorerst zurückgestellt hat."
Der Stellvertretende Ortsvorsitzende Michael Stieglitz führt weiter aus: „Neben den beiden zur Diskussion stehenden Fahrzeugen Gerätewagen Logistik und dem ersten Tanklöschfahrzeug müssen in den nächsten 3-4 Jahren weitere Fahrzeuge ersetzt werden. Dementsprechend bedarf es einer zügigen Entscheidung, um einen Investitionsstau zu vermeiden."
Die JU Preetz schlägt vor, einen fixen Investitionsplan für die Feuerwehr zu erstellen, um sowohl der Feuerwehr als auch der Stadt Preetz Planungssicherheit zu geben. Der Bedarf an Fahrzeugen ist seit der Erstellung eines Feuerwehrbedarfsplanes vor sechs Jahren immerhin hinlänglich bekannt. Gleichzeitig bemängeln die Vertreter des jungpolitischen Ortsverbandes die mangelnde Kommunikation zwischen Feuerwehrangehörigen und Stadtvertretung. Nach Aussage der Feuerwehrvertreter war die Junge Union die erste politische Vereinigung, die eine Besichtigung und Diskussion mit der Feuerwehr angestrebt hat. Sonn weiter: „Wir möchten uns ausdrücklich bei den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Preetz für die Einsatz- und Hilfsbereitschaft bedanken. Gleichzeitig ist es Aufgabe der Politik auch im Sinne der Bürger adäquate Einsatzmittel zur Verfügung zu stellen. Warme Worte sorgen nicht für mehr Sicherheit!"