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Junge Union im Kreis Plön

Pressemitteilung 11/2003

Offene Ganztagsschule ja, aber mit Konzept!

Die Junge Union im Kreis Plön begrüßt die Entscheidung des Schulausschusses eine offene Ganztagsschule am Gymnasium Schloss Plön einzurichten. Damit wird die Möglichkeit eröffnet, Teile der Ausstattung und der Küche des finanziell gesicherten Baus des Cafeteria aus Bundesmitteln zu finanzieren.

Das Programm des Bundes "Investition Zukunft, Bildung und Betreuung" allerdings als einzigen Beweggrund für die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule heranzuziehen, wie von Seiten der Schule geschehen, hält der Jugendverband für unzureichend. Normalerweise sollte die Einrichtung einer offenen Ganztagsschule aus pädagogischen Gründen erfolgen und von einen Konzept begleitet werden, das "Hand und Fuß" hat. Dies ist bedauerlicherweise nicht der Fall, insbesondere im Vergleich mit Konzepten anderer Schulen im Kreis Plön.
In Anbetracht der Prioritätenliste des Bundesprogrammes, in dem Gymnasien an letzter Stelle stehen, schätzt der Plöner Kreisverband, dass die Schule nur schwer in den Genuss der Förderung durch das Bundesprogramm kommen kann. Die Chancen für die Aufnahme hätten in der Diskussion stärker deutlich gemacht werden müssen.
Dazu kommt, dass der Schulträger für mindestens zehn Jahre die Verpflichtung eingeht, das Ganztagsschulangebot aufrecht zu erhalten. Andernfalls ist der Kreis Plön verpflichtet, die Förderung aus dem IZBB-Programm zurückzuzahlen. Finanzielle Risiken, die in Anbetracht des bereits gesicherten Finanzierung der Cafeteria nicht zu verstehen sind.
Die dann entstehenden Kosten muss die Generation der heutigen Schüler tragen. Politik auf Kosten der Jugend gibt es schon viel zu oft in der Bundesrepublik Deutschland; das ist es, was wir im Kreis Plön nicht brauchen!

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